Die Florinskirche in Koblenz

Am Florinsmarkt
56068 Koblenz
Dieses Gotteshaus wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts als Kirche des ehemaligen Stiftes St. Florin erbaut. Die bekannteste Persönlichkeit dieses Stiftes war Nikolaus von Kues.
In napoleonischer Zeit wurde die Kirche der Stadt überlassen. Zur geplanten Nutzung als Schlachthaus kam es glücklicherweise nicht, da beim Wiener Kongreß die Rheinlande Preußen zugesprochen wurden. Daraufhin wurde die Kirche 1818 von König Friedrich-Wilhelm III der evangelischen Militär- und Zivilgemeinde übertragen.
Mitten in der Altstadt gelegen ist die Florinskirche auch ein touristischer Anziehungspunkt.
Florinskirche - offene Kulturkirche
Die Florinskirche ist in den Sommermonaten täglich von 10Uhr 30 bis 17Uhr 30 geöffnet. Es finden von Mitte Mai bis Ende September verschiedene künstlerische und thematische Ausstellungen statt, die teilweise von Veranstaltungen begleitet werden. Konzerte, Vorträge und besondere Gottesdienste sind in einem gesonderten Programmheft aufgeführt, dass in jedem Jahr im Mai erscheint. Seit 2006 findet während der Sommeröffnungszeit am ersten Sonntag im Monat um 19Uhr ein ökumenischer Vespergottesdienst statt, der an die Tradition des Stiftes St. Florin anknüpft und von der Stiftung Florinskirche verantwortet wird.
Florinskirche - Ort der Stille
In der Taufkapelle finden Sie einen Kerzenbaum, auf den Sie ein Teelicht stellen können. Denn Jesus Christus ist das Licht der Welt. Ihre Gedanken dazu können Sie in ein Buch schreiben. Heften Sie Ihre Gebetsanliegen an die Litfasssäule im Eingangsbereich der Kirche. Nach Möglichkeit übernehmen wir Ihre Gebete in die Fürbitte unserer Gottesdienste.
Und bei einem Gang durch den Florinsgarten vergessen Sie den Lärm der Stadt.
Florinskirche-Kurzführer (deutsch)
Florinskirche short-guide (english version)